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Zombie- & Kannibalenfilme
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.Hier werde ich über die Filme schreiben, die dem Horrorgenre seinen unvergleichlichen Ruf verliehen haben... der klassische Zombie- und Kannibalenfilm ! Hier findet man zumeist zahlreiche Gore- und Matschszenen in einer (traurigerweise) ernstgemeinten Handlung mit grottenüblen Schauspielern. Aus mir nicht bekannten Gründen kann man einige dieser Filme ungeschnitten in Deutschland bekommen, wenn man etwas sucht (durch ASTRO kriegt man mittlerweile noch mehr). Dafür werden die komödiantischen Splatterfilme verboten... Da versteh noch einer die BPjS !
Nach vielen Monden intensiver Suche fand ich diesen Film mit dem wohl dämlichsten deutschen Titel aller Zeiten (naja, eigentlich fand ihn ein Freund bei Freunden der Eltern...). Ich frage mich bis heute, wie man vom OT "City of the Living Dead" auf "Ein Zombie hing am Glockenseil" kommt... Naja, wenigstens kommt in dem Film wider Erwarten ein Glockenseil vor. Es hängt zwar anfangs kein Zombie dran, aber dafür ein Priester, der zu einem Zombie wird. Mit der Zeit wird eine ganze Stadt (Dunwich) befallen und durch ein paar Leute auch wieder befreit und das war's dann im Groben auch schon zur Story.

Dieser Film von Lucio Fulci (wie die"cineastischen
Vier "so schön sagten : "Der Schlachtmeister des
Horrors") ist wirklich exzellent. Die matschigen und ekligen
Szenen sind wahrhaft recht zahlreich, recht gut gemacht und auch
sonst ist der Film sehr amüsant... Die Musik besteht aus
billigsten Synthiklängen (im Vergleich zu vielen anderen Italien-Produktionen
aber immer noch recht gut anzuhören), die Synchronisation ging,
wie immer, voll in die Hose und eine logische Handlung ist nicht
erkennbar. So soll es sein ! Es klingt zwar wie der letzte Abzug,
aber ich habe diesen Film geliebt !
Die Ekelszenen bestehen größtenteils aus Maden und anderem Gewürm,
das aus diversen Körperöffnungen kriecht. Aber es sind auch
noch andere spaßige Szenen enthalten : diverse Köpfe werden mit
bloßer Hand aufgedrückt, bis das Hirn raussickt, ein Verrückter
treibt dem Freund seiner Tochter einen 3cm-Bohrer von einem Ohr
zum anderen und dergleichen mehr !!! Für einen Zombiefilm sind
sogar relativ gute Lichteffekte und ähnliches enthalten (wie der
Priester am Seil hängt, sieht einfach cool aus !). Wirklich ein
Meilenstein des Zombie- / Trashfilms !!! Gewarnt werden muß an
dieser Stelle vor "Eine Leiche hängt am Glockenseil".
Diesen Film fand ich vor kurzem in einer Videothek. Es ist die
stark geschnittene Fassung von "Ein Zombie hing am
Glockenseil" und es wurde wirklich jeder Schei*
rausgeschnitten (die Bohrerszene fehlt z.B.komplett)... Bei ASTRO
ist der Film übrigens ungekürzt erschienen (natürlich kurz,
nachdem ich ihn auf anderem Wege bekam)... ( BF : 8 / 10 )
Dieser Film ist sozusagen der Einstieg
Fulcis in den Zombiefilm. Der Film ist auch durchaus recht
gelungen, auch wenn die Story natürlich mal wieder ziemlich
ausgelutscht ist : Im Hafen New Yorks taucht ein verlassenes
Schiff mit einem Untoten an Bord auf und ein paar Forscher /
Reporter gehen der Sache auf den Grund. Auf einer einsamen Insel
werden sie schließlich fündig : Ein verrückter Professor ist für
die Zombies verantwortlich...
Handwerklich wurde dieser Streifen recht ordentlich in Szene
gesetzt. Die Schauspieler sind zwar nicht gerade besonders gut
und die Dialoge selbstverständlich glatt für'n Arsch, aber
dennoch hat man schauspielerisch schon weitaus schlechteres
gesehen (man denke nur an Joe D'Amatos oder Andrea Bianchis Filme).
Die Musik ist leider ein bißchen zu italienisch geworden (Marke
: "Guck mal, ich kann ganz tolle Geräusche mit meinem
Synthesizer machen"), aber auch das ist kein Vergleich zu
etwa "Man-Eater"... Insgesamt ein grundsolides
Genreprodukt, welches mit einigen durchaus gelungenen Gore-Sequenzen
doch noch überzeugen kann. ( BF : 8 / 10 )
Einige nichtsahnende Leute erben ein
Hotel, welches sie wieder herrichten, um dann zu merken, daß
dieses Haus auf einem der "Sieben Tore des Schreckens"
gebaut wurde. Diese sind sozusagen nichts anderes als Tore in die
Hölle. Leider ist es keine Einwegtür, und so kommen schon bald
Untote aus ihren Löchern, um Angst und Schrecken zu stiften.
Auch wenn der Titel eher an eine Cassette der drei Fragezeichen
erinnert (und noch dazu nicht mal zum Film paßt, da es sich eher
um ein Geisterhaus handelt), haben wir es hier mit einem
bierernsten, ziemlicht harten Zombiestreifen zu tun, der sogar in
der heftig geschnittenen Fassung namens "Über dem Jenseits"
noch gut anzuschauen ist. Ungeschnitten ist es jedoch ein
absolutes Vergnügen, sich diesen Film reinzupfeifen, da dieser
Film auch noch einer der gorigsten des guten alten Lucio Fulci
geworden ist. Der Film gehört definitiv in eine Reihe mit
Klassikern wie "Ein Zombie hing am Glockenseil" und ähnlichen
Meisterwerken. Pflicht ! ( BF : 7 / 10 )
Ein sehr guter (???) Zombiefilm. Wie üblich stehen die Toten auf und wandeln, um zu morden (warum, hab ich vergessen (wenn es überhaupt gesagt wurde), ist aber auch nicht weiter wichtig) und Hirn zu essen. Das tun sie dann auch den ganzen Film lang. Dabei ist der Film mit sehr matschigen Szenen nur so gespickt (Beispiele : Ein (Zombie-)Kind beißt der Mutter die Brust ab, eine Frau wird, nachdem die Hand mit einem Messer festgepinnt wurde, mit einer Sense geköpft)...
Dieser Film steht voll in der italienischen Tradition der schwachsinnigen Zombiefilme. Das heißt, er ist nicht auf Komödie gemacht, wie Peter Jackson's Filme, sondern wahrscheinlich ernst gemeint (so traurig es auch ist).Wer Zombiefilme mag, der wird auch diesen Film lieben. Die österreichische (Neu-)Fassung ist, soweit ich das beurteilen kann, nicht geschnitten. Der Soundtrack besteht, wie beim Genre üblich, aus billigsten Synthiklängen. Wie so oft, kam auch dieser Film bei ASTRO uncut raus, nachdem ich ihn über andere Wege erhalten habe. ( BF : 9 / 10 )
Ein kleines, etwas verwirrtes Mädchen
bekommt nach dem Tod der Mutter ein Kindermädchen, welches
herausfindet, daß sich das Mädel des Nachts zum Friedhof
schleicht. Dort erweckt es dummerweise einige Tote zum Leben, die
die töten sollen, die nach Meinung des Mädchens den Tod der
Mutter verursacht haben. Darunter befindet sich natürlich auch
das Kindermädchen, welches sich nun schleunigst auf die Flucht
begibt...
Dieser Film ist überraschenderweise überhaupt nicht der
typische Vertreter des Zombiefilms, den man erwartet hat. Es gibt
einige originelle Einfälle, eine etwas andere Story als üblich,
originelle Zombie-Masken und noch dazu (als Sahnehäubchen
sozusagen) Schauspieler, die die Bezeichnung sogar mal verdienen.
Natürlich gibt es auch hier eindeutige Parallelen zu anderen
Zombiefilmen, wie etwa "Night of the Living Dead", aber
insgesamt ist der Film doch sehr eigenständig. Ich verstehe nur
nicht, warum dieser Film weitgehend unbekannt blieb, denn er gehört
auf jeden Fall zu den ansehnlicheren und ernsteren Filmen des
Genres, mit dem sich notfalls sogar Nicht-Fans anfreunden könnten.
( BF : 3 / 10 )
Dieser Film vereint sozusagen den Zombie- mit dem Kannibalenfilm. Hier werden nämlich Einwohner Papua-Neuguineas durch einen Virus zu Zombies, die sich gegenseitig zerfleischen. Später kommt dann raus, das das alles von einer Firma so geplant war, um die Überbevölkerung zu stoppen oder so'n Dummfug...
Hier hat man endlich einmal wieder Zombie-Trash in Reinstform vor sich... Die Story ist, wie gesagt, ein wenig gewagt, der komplette Film ist absolut dilettantisch aufgezogen und obendrein lausig synchronisiert. Es beginnt mit einem Countdown : 5...4...3...2...1...Szenenwechsel, ich weiß nicht, was der Countdown für einen Sinn hatte... Naja, jedenfalls spielt das Ganze dann in einem Labor, wo einem Typen 'ne Ratte in den Anzug kriecht und ihn dann ein wenig anknabbert. Geil ! Dann wird die amerikanische Botschaft besetzt (ich glaube, um die seltsame Firma zu schließen, ist ja auch egal, wieso). Das wird dann durch einen taktisch ausgeklügelten Polizeieinsatz unterbrochen (die Bullen stürmen ohne jegliche Deckung rein und ballern wie blöd um sich) und die Szenerie wird in den Dschungel Papua-Neuguineas verlegt, wo auch bis zum Ende fast alles stattfindet. Das Ganze ist wirklich so wirr, wie es sich anhört und absolut amateurhaft inszeniert. Beispiel : Völlig unvermittelt werden im Dschungel Tierszenen (keine Quälereien, nur z.B. ein fliegender Vogel o.ä.) eingespielt, die gar nichts mit dem Film zu tun haben. Die meisten Szenen mit den Kannibalen scheinen auch entweder aus anderen Filmen geklaut (teilweise habe ich Szenen aus "Gesichter des Sterbens" wiedererkannt) oder an ganz anderen Orten gedreht zu sein (unterschiedliche Umgebung, anderes Buschwerk, andere Farben, anderes Licht...). Sogar der Soundtrack ist aus anderen Filmen wie "Dawn of the Dead" geklaut ! Naja, dazu ist der Film noch mit Metzelszenen nur so vollgestopft (von Anfang (Ratte) bis zum Ende (einem wird erst die Zunge rausgerissen und dann die Augen von hinten rausgedrückt...). Weiterhin scheint man einen synchronisierten Film synchronisiert zu haben, denn auch in italienischsprachigen Szenen kommen die Lippenbewegungen hinten und vorne nicht hin... Ratet mal : Nachdem ich ihn ungekürzt bekommen habe, kam der Film offiziell bei ASTRO raus ! Insgesamt wirklich ein absolut exzellenter Trashstreifen mit mächtigem Biernotwendigkeitsfaktor : ( BF : 10 / 10 )
Dieser Film ist ein Remake von "Die Nacht der Lebenden Toten" von George A.Romero, der hier auch mithalf. Inszeniert wurde das Ganze von Tom Savini, der hier sein Kinoregiedebut gab (er hatte zwar schon mal bei diversen Kurzgeschichten Regie geführt, aber halt noch nie bei einem Kinofilm). Die Story könnt ihr beim Original nachlesen... Bis auf das Ende hat sich nicht viel verändert, wobei mir das alte (weit bedrückendere) Ende besser gefallen hat, obwohl auch hier einige witzige Einfälle enthalten sind...
Für einen Film von Tom Savini ist dieser erschreckend unblutig, was aber auch beabsichtigt war. Savini wollte die gleiche Story auf die gleiche Art wie sein Freund (und "Partner" in vielen Filmen) George A.Romero erzählen. Das ist ihm meines Erachtens nur bedingt gelungen, denn der Film ist nicht so spannend wie das Original. Einige Charaktere sind arg überzeichnet : Der ältere Herr mit seinem Pessimismus geht einem arg auf den Geist, wenigstens kriegt er am Ende, obwohl er bis dahin überlebt hat, eine Kugel in den Kopf... Dagegen handelt Tony Todd ("Candyman", hier spielt er den einzigen Schwarzen im Film und heißt (natürlich) Ben. :)) ) schon etwas ZU überlegt und nüchtern... Trotzdem hat mir der Film gefallen, denn da Savini wohl wußte, daß er nicht die Spannung des Originals rüberbringen kann, wird hier deutlich mehr wert auf Action gelegt. Die Masken und Effekte sind absolut überzeugend und auch sonst hat mir der Film sehr gut gefallen, obwohl er die Klasse des Originals nicht erreicht... Filmisch ist der Film auf jeden Fall besser als 98% der anderen Zombiefilme. ( BF : 5 / 10 )
Gleich vorweg : Der Film ist weitaus
besser als der deutsche Titel... Es geht halt, wie üblich darum,
daß ein paar Tote wieder auferstehen. Sodann ziehen sie herum,
um Hirn zu essen (dabei sagen sie sogar ständig : "GEHIRRRRRRRN",
spaßiger Einfall). Natürlich wollen einige Leute das verhindern...
So weit, so schlecht. Diese Story wurde nun wirklich schon
tausendfach durchgenudelt, trotzdem ist der Film durchaus
unterhaltsam, nicht zuletzt, weil er sich selbst nicht ganz ernst
nimmt. So wird die eigentlich äußerst bescheidene Handlung
durch diverse Szenen immer mal wieder leicht aufgeheitert und man
kann durchaus einen lustigen Abend mit diesem Film verbringen...
Dazu muß jedoch deutlich gesagt werden, daß dies kein
italienischer Zombiestreifen ist und somit keine ausgedehnten
Gore-Szenen enthalten sind. Dazu wurde die deutsche Fassung noch
um 2 Minuten gekürzt. Es ist also sehr gut möglich, daß im
Original weitaus mehr gemeuchelt wird. Leider konnte ich die OF
noch nicht auftreiben... Den zweiten Teil des Films hab ich mir
gleich gespart, weil da mehr als 5 Minuten fehlen (mal schauen,
vielleicht seh ich ihn mir noch mal irgendwann an). ( BF : 5 /
10 )
Der Sohn eines Wissenschaftlers
schleicht sich mit seiner Freundin Julie in ein Labor und sieht
dort, wie sein Vater mit mehreren Leuten im Auftrag der Regierung
einen Toten wieder zum Leben erweckt. Damit will man perfekte
Soldaten schaffen, die nur das Ziel haben, Menschen zu töten.
Das kann der Junge nur leider nicht wissen und begeht nach einem
folgenschweren Unfall einen großen Fehler : Er schleppt seine
Freundin, die diesen Unfall leider nicht überlebte, in das Labor
und weckt auch sie wieder auf. Dabei geraten ihm leider auch noch
andere Tote etwas außer Kontrolle und er tritt panisch die
Flucht an. Julie nimmt er mit, da sie sich ihm gegenüber noch
recht normal verhält. Um ihren unglaublichen Hunger zu stillen,
greift sie schon schnell zum feinen Mittel der Selbstverstümmelung...
Leider greift sie aber schon bald dennoch fremde Leute an und die
beiden ziehen zu allem Überfluß auch noch Gangster auf ihre
Fersen. Dazu wollen die Bullen sie natürlich auch finden...
Irgendwann finden sie dann Unterschlupf bei Riverman, der die
beiden in seinem "Heim" in der Kanalisation aufnimmt,
wo es zum Showdown kommt...
Dieser Film von Brian Yuzna zählt meines Erachtens zu den
absolut herausragendsten Zombiefilmen. Die Story wird wirklich
gut und spannend inszeniert, die Effekte sind sehr gut und vor
allem zahlreich (die "Extrempiercings" von Julie sind
wirklich bemerkenswert) und bei manchen Gore-Effekten fühlt man
sich beinahe in den italienischen "Extrem"-Film
versetzt. Sogar die deutsche Synchronisation ist ausnahmsweise
mal wirklich professionell... So kommt dieser Film wie eine
gelungene Splatter-Version von "Romeo & Julia" rüber.
Wirklich ein ganz exquisiter Film, den jeder Zombiefan unbedingt
sehen muß ! Man sollte nur etwas aufpassen, daß man nicht die
alte Version erwischt, denn diese war um mehr als zehn Minuten
gekürzt. An dieser Stelle ein Dank an SCREEN POWER, die diesen
Film kürzlich uncut veröffentlicht haben ! ( BF : 4 / 10 )
Wieder mal ein amerikanischer Zombiefilm,
in dem es allerdings wirklich eine ganze Menge Gemetzel zu sehen
gibt. Die Story ist mal wieder nicht weiter erwähnenswert : Die
Toten stehen wegen eines Virus wieder auf und werden fortan von
der "Zombie Squad" gejagt. Dabei werden sie jedoch
empfindlich von einer Sekte gestört, die meint, wenn Gott ihren
Tod möchte, dann läßt er sich nicht verhindern. Dennoch macht
die "Zombie Squad" sich auf die Suche nach einem
Gegenmittel für den unheilvollen Virus.
Nach vielen Jahren kam auch dieser Film von J.R.Bookwalter
endlich mal synchronisiert nach Deutschland. Man fragt sich
wirklich, warum das so lange gedauert hat, denn der Film ist
wirklich hervorragend. Obwohl es ein Amateurfilm ist, sind die
Effekte durchaus ansehnlich und vor allem sehr blutig. Der Humor
kommt eigentlich auch nicht unbedingt zu kurz, obwohl durchaus
noch ein paar gute Sprüche hineingepaßt hätten. Leider mußten
die meisten spaßigen Szenen bei der Übersetzung doch einige
Federn lassen (Beispiel : Ein Zombie beginnt, die Nationalhymne
der USA zu singen. Übersetzung : "Sag, kannst Du's sehen,
dort im Dunkel das Licht..." :-((( Klingt ja fürchterlich !
). Auch ansonsten kann die Synchronisation leider nicht immer überzeugen,
aber man hat schon weitaus schlechteres erleben müssen.
Wenigstens ist die deutsche Fassung full uncut und somit sehr
empfehlenswert für Freunde des heftigeren Films. ( BF : 8 /
10 )
Ein berüchtigter Film von Joe D'Amato. Warum der Film so bekannt wurde, ist mir etwas schleierhaft, da der Film wirklich ziemlich scheiße ist. Es geht um einen etwas durchgeknallten Typen, der Menschen umbringt und essen will. Das läßt eigentlich auf wirklich viele brutale Metzelszenen hoffen, doch leider wird man gnadenlos enttäuscht : Nachdem einem am Anfang ein Fleischermesser in den Kopf gehauen wurde (zugegebenermaßen sehr nett gemacht), herrscht erstmal eine Stunde Leerlauf bei Synthi-Musik, die auch bei niedriger Laustärke die Membran meiner Lautsprecher bedrohlich schnarren ließ. (NERVFAKTOR 10). Auch dann passiert aber nicht sonderlich viel, so daß man entweder sanft einnickt oder sich hart die Birne mit Bier zuknallt... Zur leichten Ehrenrettung des Films sei noch gesagt, daß die wenigen vorhandenen Metzelszenen wirklich ziemlich heftig sind... Vor allem hat mir gut gefallen, wie sich der "Man-Eater" am Schluß selber ißt (zumindest, was er noch von seinen rausquellenden Gedärmen in sich reinstopfen konnte...) ( BF : 10 / 10 )
Der Kannibalenfilmklassiker schlechthin (von Ruggero Deodato) ! In über einem Dutzend Länder wegen exzessiver Gewaltdarstellungen und Vergewaltigungsszenen verboten... Dieser Film ist wirklich schockierend und ich kann es endlich einmal nachvollziehen, warum der Film beschlagnahmt wurde. Alles fängt ganz harmlos an : Ein Forscherteam zieht in den Dschungel, um zu filmen. Dabei gehen sie verloren und ein anderes Team beginnt, sie zu suchen... Sie finden Videoaufnahmen und gehen nach Hause. Jetzt wird der Film erst wirklich heftig : Im Amateurvideostil sieht man knapp 50 Minuten lang fast durchgehend Metzelszenen, Kannibalenszenen, Vergewaltigungen und (leider nicht gefakete) Tierquälereien. Dabei reicht die Palette von "einfachen" Morden über Pfählungen und sonstigem Zeugs bis zum geschmacklosen Höhepunkt : Eine Riesenschildkröte wird komplett aufgeschnitten, nachdem die Gliedmaßen und der Kopf einzeln abgehackt wurden...
Dieser Film ist wirklich nix für schwache Gemüter. Ich guck mir ja eigentlich jeden Scheiß an, aber das hier ist wirklich streckenweise nur noch widerlich. Die Detailverliebtheit bei Morden, wie Fulci sie in seinen Filmen zeigt, wird hier durch stumpfe Gewaltverherrlichung ersetzt. Der (hier mal beabsichtigte) Amateurvideostil (wenig Schnitte, schlechte Kameraführung) läßt den Film ziemlich realistisch wirken... Naja, wenn man drauf steht, sicher DER Kultfilm. Ich steh halt mehr auf Zombies und so'n Zeug... Das soll auf keinen Fall heißen, daß der Film schlecht ist, aber er sollte wohl nicht in die falschen Hände gelangen... Zumindest bemüht sich dieser Film im Gegensatz zu anderen Kannibalenfilmen, um so eine Art richtige Story... Gegen Ende wird man durch den seltsamen Erzählstil recht gut in die Handlung reingezogen, und man fühlt sich beinahe schuldig, was von Regisseur Deodato sicherlich auch so beabsichtigt war... Manipulation pur halt ! Irgendwie hat mich der Film beeindruckt, aber irgendwie find ich ihn auch pervers. Geschmackssache...( BF : 3 / 10 )
Ein klassischer, ekliger Kannibalenfilm von Umberto Lenzi aus der "Boom"-Zeit dieser Filme Ende 70er / Anfang 80er. Ein Forschergrüppchen sucht vermeintliche Kannibalen im Urwald auf und findet heraus, daß der Kannibalismus erst von der modernen Zivilisation zu den Buschbewohnern gebracht wurde !!! Abgesehen von dieser hirnrissigen Handlung bietet der Film Ekelszenen en masse : diverse Menschen werden aufgeschnitten / gegessen (gefaked), einige Tiere werden aufgeschnitten / gegessen (leider nicht gefaked, daher m.E. auf's Schärfste zu verurteilen) und einem Typen wird der Schw**z abgeschnitten, der dann natürlich auch verspeist wird. Insgesamt wirklich ordentlich matschig, aber trotzdem nicht so ganz mein Geschmack... Zombies sind einfach stilvoller als Kannibalen ! Außerdem ist der Rassismus in diesem Film kaum noch auszuhalten... ( BF : 7 / 10 )
Ein ziemlich unterdurchschnittlicher Vertreter dieses von mir eh nicht besonders geliebten Genres. Zur Story : Ein Sektenführer läßt zu seiner Belustigung junge Mädels essen. Punkt, das war's...
Umberto Lenzi ("Cannibal Ferox") hat hier wirklich einen äußerst billigen Film inszeniert, der zwar sehr blutig ist, aber noch weniger Story bietet als die eh nicht gerade einfallsreichen anderen Kannibalenfilme. Wenn man Kannibalenfilme mag, ist dieser hier wahrscheinlich noch nicht mal SO schlecht, aber ich fand ihn doch ziemlich lausig. Die Metzeleffekte sind ebenfalls nicht so realistisch und überzeugend geworden wie bei anderen Filmen des Genres. Mit viel Bier gerade noch erträglich. ( BF : 10 / 10 )
Oh Mann, was ein Film !!! Kurz zur Story : Eine junge Frau (in der deutschen Fassung Laura, im Original Emanuelle (!!!) ) beschäftigt sich mit Kannibalismus und fährt dann irgendwann in den Dschungel des Amazonas, um "Forschungen" anzustellen. Dabei bleibt es natürlich nicht aus, daß jeder mit jedem schläft und irgendwann ein paar Leute aufgefuttert werden...
Joe D'Amato hat sich hier mal wieder selbst übertroffen. Einen derart billig inszenierten Film, der noch dazu wirklich ausschließlich auf Sex und Gewalt ausgelegt ist, hab ich vorher (wenn überhaupt) nur selten gesehen. Der Originaltitel "Emanuelle's Amazon Adventure" paßt allerdings besser als der deutsche Titel, denn die Kannibalenszenen sind nicht eben zahlreich und wenn dann mal eine kommt, ist sie kurz und absolut schlecht gemacht. Diesen Film würde ich (tut mir leid, Onkel Joe) sogar noch eine Stufe weiter unten in der (Kannibalen-)Filmskala einordnen als "Mangiati Vivi", da das hier wirklich nur ein langweiliger Softsex-Film ist... Auf der anderen Seite : Für einen Softsex-Film ist der Streifen schon wieder erträglich, da durch die Kannibalen-Szenen zumindest ein bißchen was passiert... ZWICKMÜHLE !!! ( BF : 10 / 10 )
Vorweg : Fragt mich nicht, warum hier
"Canibale" nur mit einem "n" geschrieben wird...
Ich weiß es nicht. Im folgenden Teil wird es "Mondo
Cannibale" buchstabiert...
Hier geht es um einen Menschen, der versehentlich in einen Mord
verwickelt wird und sodann in den Dschungel flüchtet, da er wohl
nicht in Knast möchte. Hier trifft er freilich sogleich auf
einen Stamm Eingeborener, die noch dazu leicht kannibalistisch
veranlagt sind. Er überlebt jedoch und verliebt sich in des Häuptlings
Tochter, die für ihn offenbar ähnliches empfindet (da sie nur
indianisches Kauderwelsch quasselt, kann man sich da ja nie so
sicher sein :-) ). Als dann der Stamm von einem feindlichen
angegriffen wird, wird der "Neue" sogar zum
Angriffsleiter der Aktion...
Dieser Film wurde bereits 1972 von Umberto Lenzi in Szene gesetzt.
Das macht ihn zu einem der Vorläufer des sehr matschigen und
exploitationhaften "richtigen" Kannibalenfilms à la
"Cannibal Ferox" vom gleichen Regisseur. Hier hat Lenzi
jedoch wirklich einen ordentlichen Film auf die Beine gestellt,
den man aber eher als gelungenen Abenteuerfilm den als
Kannibalenreißer bezeichnen muß. Trotz (oder wegen) der
fehlenden ausgiebigen Freßorgien etc. gefiel mir dieser Film außerordentlich
gut. Es wird eine ordentliche Stimmung aufgebaut, Schauspieler
und Synchro sind im grünen Bereich und ordentliche Effekte sind
durchaus vorhanden, nehmen aber nicht überhand. Einige Szenen
des Films sind übrigens auch in zahlreichen anderen Szenen
verwurstet worden... Fazit : Ein guter Einstieg in die
Kannibalenfilme... ( BF : 5 / 10 )
Ein Flugzeug stürzt mitten über dem
Dschungel Amazoniens ab. Einige Insassen können sich jedoch
retten und begeben sich auf die Suche nach der Zivilisation. Auf
diesem Weg geraten sie jedoch in die Fänge der Kannibalen...
Das war's eigentlich schon zur Story. Diese wurde jedoch von
Ruggero Deodato sehr ansprechend in Szene gesetzt. Im Gegensatz
zum ersten Teil (der nach dem OT gar nicht der Vorgänger ist...)
gibt es hier allerdings ziemlich viele Metzelszenen und
ausgedehnte Freßorgien zu begutachten. Die Besetzung ist
teilweise identisch mit "Mondo Canibale 1", daher auch
recht ansprechend, auch die Synchro ist wieder weitgehend
gelungen. Der Film ist jedoch bei weitem nicht so manipulativ und
verstörend wie "Cannibal Holocaust", aber dennoch
ziemlich gelungen. Auf meiner "Beliebtheitsskala" würde
ich die beiden "Mondo Cannibale"s auf jeden Fall
ziemlich weit oben ansiedeln. Sie sind wirklich recht
stimmungsvoll in Szene gesetzt und lohnen sich auf jeden Fall.
Besser als Stuß wie "Nackt unter Kannibalen" sind sie
allemal. ASTRO hätte lieber diese beiden Filme in's Programm
nehmen sollen... ( BF : 8 / 10 )